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Der Loch Ness ist ein See (schottisch: loch) in den Highlands im Norden Schottlands.

Er ist 36 km lang, nur 1,5 km breit (65 km²), mit 230 Metern ungewöhnlich tief und der größte See Schottlands. Der Loch Ness gehört heute zum “Caledonian Canal”, der als Verbindungsweg zwischen der Atlantikküste und der Nordseeküste gebaut wurde, um kürzere Transportzeiten für Industriegüer zu erreichen und die Unwetter auf der See im Norden von Schottland zu umgehen.

Der Loch Ness ist Bestandteil des “Great Glen”, des großen Tals oder Grabens, das/der in Urzeiten aufbrach und seitdem die Highlands von Nordosten nach Südwesten durchschneidet.

Am Ufer des Loch Ness befindet sich auch die Ruine des Urquhart Castle, die sich - renoviert - zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt hat.

Der Sage zu Folge lebt dort das Loch Ness Monster...

 

Ungeheuer von Loch Ness

Das angebliche Ungeheuer von Loch Ness ist eine Art Seeschlange, die den Spitznamen Nessie erhielt. Andere Quellen vermuten in ihm einen überlebenden Plesiosaurus, der einer Sage zufolge im Loch Ness in Schottland leben soll. Beschrieben wird das Tier mit einer Länge bis zu 9 m.

Regional ist der Mythos zu einer enormen Einnahmequelle geworden, da der See heute eines der Hauptziele für den Tourismus in Schottland ist.

 

Die erste Erwähnung des Seeungeheuers stammt aus dem Jahre 565.
Im 16. Jahrhundert soll es sogar drei Männer erschlagen haben.

Die erste moderne Sichtung fand im April 1933 statt, als Mr. und Mrs. John Mackay an der Nordküste des Sees entlang fuhren.
Mrs. Mackay bemerkte eine Bewegung auf dem See, und dachte es würde sich um zwei kämpfende Gänse handeln. Doch bei genauerem Hinsehen erkannte das Paar zwei dunkle Buckel, die sich durch das Wasser bewegten. Mrs. Mackay bestimmte die Länge der beiden Buckel auf etwa 6 Meter und beschrieb die Kreatur als ein "sich rollendes und durch den See stürzendes, enorm großes Tier", welches schnell untertauchte kurz bevor es die gegenüberliegende Küste (Süd) erreichte.

Eine Lokalzeitung, der “Inverness Courier”, druckte in der Ausgabe vom 2.Mai einen Artikel über die Sichtung ab. In diesem bezeichnete der Redakteur Evan Barron das unbekannte Tier als "Monster".
Die Geschichte hatte sich schnell in Schottland rumgesprochen. “Zufälligerweise” war gerade zu diesem Zeitpunkt eine neue Straße fertiggestellt worden, welche es nun ermöglichte den riesigen See komplett zu umfahren, deshalb wurden auch sehr viele Bäume, die das Ufer säumten gerodet, so dass man nun eine freie Sicht auf den See hatte (ist das der Grund warum Nessie erst ab '33 gesehen wurde?).
Dieser Umstand ermöglichte den vielen Monsterjägern, die von überall gekommen waren, neue Möglichkeiten - und bis Oktober gab es schon 20 weitere Sichtungen. Einige von ihnen, wenn nicht alle, waren Fälschungen von Leuten, die berühmt werden wollten, aber Nessie lebte weiter!

Einer der Sichtungsberichte von 1933 war der von Mr. und Mrs. George Spicer. Das Ehepaar behauptete, dass sie am 22.Juli die Ostküste entlang gefahren waren und plötzlich eine riesige, langhalsige Kreatur auf der Straße gelegen habe - eine der wenigen Landsichtungen von Nessie. Die Spicers wären fast in das Monster hineingefahren, doch es hatte sich im letzten Moment erhoben und war Richtung See gestampft.
Nessie war in diesem Fall zwischen 8 und 10 Meter lang.

Die erste Fotografie von Nessie wurde im November 1933 gemacht. Hugh Gray fotografierte etwas mit einem verschwommenen abstehenden “Etwas” - womöglich einem Hals, der aus dem Wasser ragt.
Grays Objekt wurde aber als Labrador mit einem Stock im Maul enttarnt...

Weitaus bekannter ist das Photo von Dr. Robert Kenneth Wilson, welches er im April 1934 machte:




 Es wurde immer für DAS Loch Ness Monster Foto überhaupt gehalten und
 zeigt den typsichen langen Hals mit dem kleinen, reptilienartigen Kopf, der
 für jedermann charakteristisch für Nessie ist.
 1994 jedoch, dem 60.Geburtstag des Fotos, wurde es als Fälschung 
 entlarvt.
 Es war ein selbstgebautes kleines Monster, mit einem Spielzeug U-Boot als
 Untersatz!


 

 

Während der “Sauergurkenzeit” jedoch, tritt das Ungeheuer regelmäßig als Schlagzeile in der Presse auf.